Magnetresonanztomographie (MRI / MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRI, MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, welches mittels starkem Magnetfeld und Radiowellen Schichtbilder des Körpers erzeugen kann. Bei dieser Methode werden keine Röntgenstrahlen verwendet; das Magnetfeld ist gesundheitlich unbedenklich. So können auch Kinder und Schwangere ab der 22. Schwangerschaftswoche im MR untersucht werden.

Unsere Magnetresonanztomographen weisen einige Besonderheiten auf:

  • Starkes Magnetfeld von 3 Tesla
  • Spezialsoftware zur Unterdrückung von Artefakten durch Osteosynthesematerial und Gelenksprothesen
  • Software zur Unterdrückung von Bewegungsartefakten
  • Grösserer Tunneldurchmesser
  • Multiparametrische Untersuchungen (Untersuchungen von Funktionen wie Diffusion oder Durchblutung)
  • Höherer Patientenkomfort (komfortable Liegematte, Musik, Video in unserem MRI von Philips)
  • Software stets auf dem neuesten Stand
  • Weiterentwicklung der 3D-Technologie

Protonen
Ein MRI-Gerät besteht aus einem starken Magneten mit einem Hochfrequenzsystem – ähnlich einem Radiosender und -empfänger. Der menschliche Körper setzt sich, unter vielem anderem, aus Millionen von Protonen zusammen. Diese Protonen sind im Magnetfeld ausgerichtet und lassen sich durch Hochfrequenzimpulse auslenken. Diese Bewegungen erzeugen (sehr wenig) Energie, welche mit Antennen gemessen werden kann. Aus diesen Signalen werden Bilder errechnet.

Magnetfeldstärke
Je stärker das Magnetfeld, umso höher ist die Bildauflösung und umso kürzer ist die Untersuchungszeit. Unsere beiden Magnetresonanztomographen im Radiologie Zentrum Fricktal haben eine Stärke von 3 Tesla.

Angebotene Untersuchungen
Unsere hochmodernen MRI-Geräte erlauben eine klare und genaue Darstellung von Organen, wie beispielsweise des Gehirns, der Wirbelsäule sowie des gesamten Bewegungsapparates. Wir bieten ein breites Spektrum an MRI-Untersuchungen an:

  • MRI des Gehirns und des Rückenmarks
  • MRI der Wirbelsäule
  • MRI des Gesichtsschädels, der Schädelbasis und des Halses
  • MRI aller Gelenke, inklusive Arthro-MRI
  • MRI der Bauch- und Beckenorgane, inklusive Prostata
  • MR-Angiographien (nichtinvasive Gefässdarstellung)
  • MR-Mammographie
  • MRI der Gallenwege (MRCP)

Kontrastmittel (KM)
Bei bestimmten Fragestellungen wird der Einsatz von gadoliniumhaltigem Kontrastmittel erforderlich. Diese Massnahme trägt zur Verbesserung der Untersuchungsergebnisse bei.

Für die Darstellung bestimmter Gelenke (z.B. Schulter, Handgelenk) wird das Kontrastmittel vor der MRI-Untersuchung direkt in das entsprechende Gelenk gespritzt. Dabei wird die Injektion des lokalen Betäubungsmittels wie auch ein Druck im Gelenk verspürt.

Die meisten Menschen vertragen das Kontrastmittel problemlos. Falls der Patient unter bekannten Allergien leidet, muss der Arzt und die/der Medizinisch-technische Radiologieassistent vor der Untersuchung darüber informiert werden.